zur Eingangsseite

Evangelische Kirche im Rheinland und Theologische Erklärung von Barmen

ekir1 ekir2
ekvw1
ekir3 ekir4

Zur echten Seite der

Evangelischen Kirche im Rheinland

Evangelischen Kirche von Westfalen
ekvw2
 



Katholische Akademie
Katholische Akademie Schwerte

Kardinal-Jaeger-Haus




Die Katholische Akademie Schwerte ist die Akademie des Erzbistums Paderborn.

Die Akademie wurde 1967 vom damaligen Paderborner Erzbischof Lorenz Kardinal Jaeger gegründet. Den Aufbruch jener Jahre markieren die Standortwahl am Rande des Ruhrgebiets und das 1970 eingeweihte Akademiegebäude, das Kardinal-Jaeger-Haus.









Gottesstaat — Laizismus — Säkularismus?

Das Verhältnis der
christlichen und islamischen
Religionsgemeinschaften zum Staat als Herausforderung für gelingende Integration

Tagung
vom 10. bis 11. Februar 2006
in der Katholischen Akademie
Schwerte




Freitag, 10. Februar 2006

15.30 Uhr

Begrüßung

Pfarrer Dr. Dirk Chr. Siedler
Düren
Landespfarrer Bernd Neuser
Wuppertal

16.00 Uhr

Die schiitische Sicht des Verhältnisses von Religionsgemeinschaft und Staat — Ein Kommentar zur Fünften These der Theologischen Erklärung von Barmen

Hamideh Mohagheghi

Hannover

18.45 Uhr

Das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften aus Sicht der sunnitischen Rechtsschulen und ihre Bedeutung für die deutsche Situation

Dr. Mohammed Al-Hashash
Bonn

20.30 Uhr

Diskussion

Welchen Beitrag können die Sichtweisen der islamischen Rechtsschulen für die deutsche Situation leisten?






Samstag, 11. Februar 2006

8.45 Uhr

Interreligiöses Gebet

9.15 Uhr



Perspektiven des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche aus evangelischer Sicht

Ministerialdirektor a.D.
Dr. Wolfgang Heyde

Bonn

11 Uhr

Das Verhältnis Staat — Religionsgemeinschaften aus säkularer Sicht

Privatdozent Dr. Heiner Bielefeldt
Berlin

13.30 Uhr

Arbeitsgruppen zu den drei Referaten

15.00 Uhr

Podiumsdiskussion

Gottesstaat — Säkularismus — Laizismus

Dr. Mohammed Al-Hashash, Privatdozent Dr. Heiner Bielefeldt, Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich, Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Hamideh Mohagheghi, Landespfarrer Bernd Neuser


16.30 Uhr

Abschluss



Veranstalter:

Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen

Arbeitskreis Christen und Muslime der Evangelischen Kirche im Rheinland

Beratungsstelle für christlich-islamische Begegnung der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen

in Kooperation mit den Islambeauftragten beider Kirchen




Informationen und Anmeldung
(bis 20. Januar 2006)
bei der
Beratungsstelle
für christlich-islamische Begegnung
Rudolfstraße 131
42285 Wuppertal
Fax 0202-8 62 97
E-Mail info@islam-begegnung.de

Anmeldeformular (PDF)
beim Koordinierungsrat der Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges in Deutschland e.V. (KCID)



Liebe Freundinnen und Freunde des christlich-muslimischen Gesprächs,

Kopftuch, Ehrenmorde, Zwangsheiraten — nur einige Themen, an denen in Deutschland in den zurückliegenden Monaten das Verhältnis von Muslimen zum Rechtsstaat in der öffentlichkeit thematisiert wurde. Dabei wird meist übersehen, dass die verschiedenen islamischen Rechtsschulen sehr differenzierte Positionen entwickelt haben.

Gleichzeitig provoziert die grundsätzlich veränderte Situation einer religiös-pluralen Gesellschaft auch die Debatte über das traditionelle Verhältnis von Staat und Kirchen.

Die Barmer Theologische Erklärung hat 1934 grundlegend festgestellt, „daß der Staat nach göttlicher Anordnung die Aufgabe hat, in der noch nicht erlösten Welt, in der auch die Kirche steht, nach dem Maß menschlicher Einsicht und menschlichen Vermögens ... für Recht und Frieden zu sorgen. Die Kirche ... erinnert an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten.

Anknüpfend an die fünfte Barmer These nimmt die Tagung die Gespräche der Vorgängertagung zur ersten BarmerThese im Januar 2005 auf und versucht nun die Frage nach der Verhältnisbestimmung von Staat und Religionsgemeinschaften aus schiitischer, sunnitischer und evangelischer Sicht zu diskutieren. Eine rechtsphilosophische Erörterung des Themas und eine abschließende Diskussion wird das Thema vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Situation in Deutschland behandeln.

Wir erwarten eine spannende Tagung, die für alle, die im Dialog aktiv sind, Sachverhalte klärt.

Landespfarrer Bernd Neuser
Beratungsstelle für christlich-islamische Begegnung, Wuppertal

Dr. Dirk Chr. Siedler
Vorsitzender des Arbeitskreises Christen und Muslime der Evangelischen Kirche im Rheinland

 
   



© Januar 2006 bis September 2007

Foto Jörg Hejkal, Köln


__________________________________________



 
(K)eine Chance für den Dialog?

Bild anklicken für den Buchumschlag
im Format PDF (1,6 MB)

Die Vorträge von

Hamideh Mohagheghi,
Wolfgang Heyde und
Heiner Bielefeldt

sind zusammen mit den Beiträgen
anderer Tagungen
veröffentlicht in


(K)eine Chance für den Dialog?

Christen und Muslime in der pluralen Gesellschaft
Beiträge zu kontroversen Themen

hg. Dirk Chr. Siedler / Annette de Fallois / Jörgen Klußmann

Alektor Verlag 2007





 

zum Anfang
zur Eingangsseite