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Süleyman Hilmi Tunahan (k.s.) |
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Duyurular |
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Ministerin schließt Islam-Internat |
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Ministerin schließt Islam-Internat
Wetzlar/Frankfurt.. Seit August 2002
ist das Gebäude in der Hermannsteiner Straße in Wetzlar das neue
Zuhause für acht Jungen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. Seit diesem
Zeitpunkt betreibt der Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) in
der mittelhessischen Stadt ein Jugendwohnheim - bislang ohne
Betriebsgenehmigung, aber mit Duldung der Behörden. Dem schiebt das
hessische Sozialministerium nun einen Riegel vor: Zum 31. Juli dieses
Jahres müssen die Jungen wieder in die Obhut ihrer Familien
zurückkehren, das Wohnheim wird geschlossen, eine Betriebserlaubnis
nicht erteilt. Laut Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) fördert
die Einrichtung die Abgrenzung von der deutschen Gesellschaft.
Die Kinder, die seit knapp drei Jahren in dem Islam-Internat wohnen,
kommen aus Wetzlar und Umgebung - teilweise sogar aus dem Koblenzer
Raum. Morgens gehen sie auf eine deutsche Schule, mittags kehren sie
zurück in ihr Internat: Gemeinsames Mittagessen, Hausaufgaben und
Nachhilfeunterricht stehen dann auf dem Tagesplan. Koranstunde auf
freiwilliger Basis
Auch eine Koranstunde, in der den Kindern die Grundlagen des Islam
vermittelt werden, gebe es, allerdings auf freiwilliger Basis, so der
Vorsitzende der VIKZ-Gemeinde Wetzlar, Rufat Akbulut, gestern im
Gespräch mit dieser Zeitung.
Akbulut bedauert die Schließung, die das Sozialministerium mit seinem
Dachverband in Köln vereinbart hat. "Wir hatten nie Probleme mit dem
Jugendamt." Abgrenzungstendenzen zur deutschen Gesellschaft sieht er
nicht. "Das trifft nicht zu", weist er die Argumente des
Sozialministeriums zurück. "Jeder kann uns besuchen, wir sind
transparent nach außen, wir schotten uns nicht ab", so der
VIKZ-Vorsitzende.
Die Landesregierung sieht das anders: "Hier wird eine
Parallelgesellschaft herangezogen", so die Sprecherin des
Sozialministeriums, Petra Müller-Klepper, im Gespräch mit dieser
Zeitung. Es verstärke sich der Eindruck, dass Einrichtungen wie das
VIKZ-Internat den Zweck verfolgten, junge Menschen auf isolierten
Inseln außerhalb der deutschen Gesellschaft zu erziehen.
Erst Ende April hatte die Landesregierung ein illegales VIKZ-Jugendheim
mit 36 Betten in Frankfurt geschlossen. Der Betreiber VIKZ hatte keine
Betriebsgenehmigung beantragt, Hinweise aus der Bevölkerung führten
schließlich zur Observierung: Bei einer Razzia fanden Polizisten nur
noch 15 Schulranzen und Jacken.
Schon drei Jahre zuvor, Ende August 2002, war laut Sozialministerium
ein illegales VIKZ-Mädcheninternat im südhessischen Reinheim
geschlossen worden, in dem 15 bis 20 Muslima untergebracht waren.
Der VIKZ Wetzlar hatte vor drei Jahren eine Betriebserlaubnis
beantragt, über die jedoch noch nicht entschieden war. Vom Land Hessen
wurde der Betrieb bislang jedoch geduldet. Bei einem Gespräch zwischen
Ministerium, Wetzlarer Jugendamt und dem Heimbetreiber habe sich "der
VIKZ bereiterklärt, den Antrag auf Betriebserlaubnis zurückzuziehen",
so Sozialministerin Silke Lautenschläger. Diese Entscheidung sei vor
dem Hintergrund der Schließung des illegalen Wohnheimes in Frankfurt zu
sehen.
In Hessen sind laut Müller-Klepper derzeit verstärkt Aktivitäten vor
allem vom VIKZ festzustellen, internatsähnliche Betreuungseinrichtungen
aufzubauen. Müller-Klepper: "Uns sind außer Wetzlar noch zehn
entsprechende Voranfragen bekannt. Darunter Fulda, Hanau,
Stadtallendorf und Sinn. Wir werden, wenn der Antrag auf
Betriebsgenehmigung gestellt wird, jeden Einzelfall prüfen." Gute
Chancen hat der VIKZ nach Einschätzung der Ministeriumssprecherin
allerdings nicht: "Vor dem Hintergrund der illegalen Heimbetreibungen
ist der Träger doch fragwürdig."
http://www.weilburger-tageblatt.de/main.php?ses_viewmode=37&dir=143&content_id=234965
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21 Haziran 2005 Salı tarihinden itibaren 556 defa okundu. |
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